Neues Führungsteam bei den Fidelen Kaufleuten

Neues Führungsteam bei den Fidelen Kaufleuten

Die Fidelen Kaufleute gehen mit einer neuen Führungsspitze in die Session 2019/2020!

Gerlach Schreiber wurde von der Mitgliederversammlung am 10. Oktober in der Gaststätte „Zum Jan“ ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden gewählt. Den Vize-Vorsitz wird Norbert Klein übernehmen, der im Vorstand künftig zugleich als Zugwart für die Organisation des FK-Rosenmontags zuständig sein wird.

vlnr: Bertram Alda, Gerhard Voogt, Julian Benser, Thorsten Krämer, Norbert Klein, Gerlach Schreiber, Hans-Dieter Schmallenbach, Ulla Baustian-Walter, Johannes Dworschak

„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe“, sagte Gerlach Schreiber. Die Weiterentwicklung des Traditionsvereins sei ihm eine Herzensangelegenheit. Mit der neu gewählten Vorstandsmannschaft will er darauf hinwirken, dass ein großer Traum des Vereins in Erfüllung geht: „2027 werden die Fidelen Kaufleute 100 Jahre alt. Unser Ziel ist es, im Jubiläumsjahr das Dreigestirn zu stellen“, so der neue Vorsitzende.  

Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden die anderen Vorstände in ihren Funktionen bestätigt. Präsident bleibt Hans-Dieter Schmallenbach, Geschäftsführerin Ulla Baustian-Walter, Senatspräsident Johannes Dworschak, das Amt des Schatzmeisters wird weiterhin von Thorsten Krämer ausgeübt, Bertram Alda macht als Literat weiter, Gerhard Voogt als Pressesprecher. Julian Benser übernimmt die neu geschaffene Vorstandsposition des „Internetbeauftragten“ und kümmert sich um den digitalen Auftritt des Vereins.

Der bisherige Vorsitzende Heinz Günter Kruse hatte sein Amt zu Beginn der Mitgliederversammlung niedergelegt. „Günni“ gehört unserem Verein seit acht Jahren und hat seine Erfahrung zunächst als Schatzmeister eingebracht. In einer schwierigen Phase war er bereit, die Führung der Fidelen Kaufleute zu übernehmen. Für sein großes Engagement sind wir Heinz Günter Kruse zu großem Dank verpflichtet. Mit „Günnis“ Mithilfe gelang es, den Verein aus seiner finanziellen Krise zu führen und durch neue Angebote attraktiv zu machen. Die steigende Mitgliederzahl zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind, den wir nun fortsetzen wollen. Wir freuen uns, dass „Günni“ uns dabei als Elferrat weiter begleiten will.

Gerlach Schreiber bedankte sich für seine Wahl zum neuen Vorsitzenden mit einer Lokalrunde. Er sei froh, es nach 15 Jahren als Vize-Vorsitzender doch auf den Chefposten geschafft zu haben, sagte „Gerli“ augenzwinkernd. So sei ihm das Schicksal, als „Prinz Charles der FK“ in die Geschichte einzugehen, erspart geblieben. 

Pressesprecher
Gerhard Voogt

Rosenmontagszug 2019

Rosenmontagszug 2019

Wenn die Jecken im Aufstellbereich des Rosenmontagszugs sorgenvoll auf das Regenradar im Handydisplay schauen, dann ist die Lage ernst. Ausgerechnet vor dem Abmarsch zum Chlodwigplatz gießt es plötzlich wie aus Eimern. Sollte der Sturm den Fidelen Kaufleuten doch noch den Spaß verhageln? Nö.
Mit einer halben Stunde Verspätung, aber trockenen Fußes, setzt sich Gruppe 56 schließlich in Bewegung. Das Festkomitee hatte den FK die Rolle zugedacht, US-Präsident Trump zu verballhornen. Jetzt wissen wir also wie es sich anfühlt, mit einer albernen Frisur durchs Leben zu schreiten.
Marga Wolf hatte die Perücken vor dem Abmarsch mit viel Haarspray in Form gebracht. Geht doch, Donald….
Und der Zoch? War natürlich großartig, ein jecker Rausch im besten Sinne. Die Wagenengel machten einen großartigen Job, sogar die Zugaufsicht half mit, die Büggel zu befüllen.
Höhepunkt war natürlich wieder der Vorbeimarsch an unserer Tribüne in der Neven-Du Mont-Straße am Appellhofplatz, die trotz der widrigen Wetter-Umstände durch Sturmtief „Bennet“ rechtzeitig fertig geworden war.
Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Session. Das Motto „Et Hätz schleiht im Vedeel“ hat großes Potenzial!
Vielen Dank an alle Organisatoren von Gruppe 56, allen voran Ulla und Norbert, und an die Bühnen-Crew um Gerlach und Co.

Einladung zur Kostümsitzung der Fidelen Kaufleute

Fidele Kaufleute starten Projekt „Dreigestirn 2027“ 

Was soll das denn? Haben sich die Fidelen Kaufleute etwa in der Jahreszahl vertan? Bei der Sitzung der Fidelen Kaufleute in den Kölner Sartory-Sälen schwebte die Zahl „2027“ über den Köpfen des Elferrats. Kein Versehen, sondern volle Absicht. Sitzungspräsident Hansjörg Müller lüftete das „Geheimnis“. „Die Fidelen Kaufleute sind ihrer Zeit voraus. 2027 wird unsere Gesellschaft 100 Jahre alt – und hat damit gute Chancen, beim Festkomitee in die Auswahl des Dreigestirns zu kommen. Deshalb starten wir schon jetzt das Projekt „Dreigestirn 2027.“ Da er selbst im Jahr 2027 schon an die 80 Jahre alt sei, käme er als Prinz wohl nicht mehr in Frage, „beruhigte“ Müller den ausverkauften Saal. In den vergangenen Jahren habe sich der Verein aber deutlich verjüngt, so dass die Fidelen Kaufleute auch für die ganz großen Herausforderungen gut aufgestellt wären.

Müller ist Ehrenpräsident der Fidelen Kaufleute und vertrat den eigentlichen Präsidenten Hans-Dieter Schmallenbach, der in diesem Jahr gesundheitsbedingt auf die Leitung der Sitzung verzichten musste. Literat Bertram Alda hatte ganz im Sinne des aktuellen Sessionsmottos   „Uns Sproch ist Heimat“ ein Programm mit den Top-Rednern Guido Cantz und Martin Schopps organisiert. Die Frauen im Verein wurden durch Geschäftsführerin Ulla Baustian-Walter im Elferrat vertreten. Ihr Bruder Wolfgang Heckner war übrigens 2004 als Wolfgang I. Prinz Karneval.

Die Fidelen Kaufleute wurden 1927 als Zusammenschluss von Unternehmern gegründet, denen es in der „Kaufmännischen Karnevalsvereinigung“ von 1823 zu fromm zuging. In diesem Jahr geht die Truppe um den Vorsitzenden Heinz-Günter Kruse als Gruppe 56 im Rosenmontagszug mit. Der Wagen nimmt die Egozentrik des US-Präsidenten auf die Schippe, folgerichtig sind die FKler als Donald Trump gewandet.

Achtung: Für Ihre Berichterstattung kann Ihnen ein aktuelles Foto vom „Projekt 2027“ elektronisch zur Verfügung gestellt werden. 

Fragen beantwortet Gerhard Voogt, 0171 55 45 679

Sommerausflug zur Straußenfarm

Sommerausflug zur Straußenfarm

Mit einem Besuch der über 200.000 m² großen Straußenfarm, auf der ca. 500 Tiere auf der Weide leben, machten sich die Fidelen Kaufleute einen schönen Sommerausflug. Mit einem Reisebus reisten die Fidelen am 2. September 2018 von Köln über Euskirchen und das Ahrtal nach Remagen zum Straußenparadies Gemarkenhof.

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Bei einer Führung über die Farm, war die Faszination Strauß zu spüren. Sowohl große als auch kleine Strauße waren zu sehen.

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Auf der Bimmelbahn-Tour über die Farm wurden viele Zwischenhalte eingelegt, in denen es vieles rund um dieses anmutige Tier zu erfahren gab.

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Die knapp zwei Stunden der Führung vergingen wie im Flug. Die zahlreich teilnehmenden Kinder der Fidelen Kaufleute konnten von der Aufzuchtstation und den kleinen heranwachsenden Straußen nicht genug bekommen. Das weiche Federkleid der Jungtiere konnte ohne Probleme gestreichelt werden.

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Ein gemeinsames Mittagessen und ein Kaffeekränzchen rundeten den Ausflug ab, ehe es zurück in die Heimat ging.

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Ein schöner Ausflug.

Euer Jo Dworschak
Senatspräsident

Bilder (C) by Th. Krämer

Ulla, Alaaf ! Erstmals schunkelt eine Frau im Elferrat mit!

Ulla, Alaaf ! Erstmals schunkelt eine Frau im Elferrat mit!

Historischer Moment in den Kölner Sartory-Sälen: Bei der großen Sitzung der Fidelen Kaufleute von 1927 e.V. sitzt mit FK-Geschäftsführerin Ulla Baustian-Walter erstmals eine Frau im Elferrat. Ludwig Sebus, Ehrensenator des Vereins, ist stolz auf den Schritt: „Es belebt das Geschäft, wenn Frauen im Elferrat mitmischen“, sagt die 92-Jährige Karnevals-Ikone aus Erfahrung. „In Vereinen, in den Frauen Mitglieder sein können, sollte das eine Selbstverständlichkeit sein.“ Die Fidelen Kaufleute haben die Aufnahme von Frauen 2016 einstimmig beschlossen. Ulla Baustian-Walter hat kölsches Blut in den Adern, ihr Vater Klaus Heckner gründete 1973 die Düxer-Clowns, ihr Bruder Wolfgang Heckner war 2004 als Wolfgang I. Prinz Karneval. „Die Aufnahme von Damen ist ein Türöffner“, sagt Baustian-Walter. „Zusammenfeiern heißt das Zauberwort.“

Die Fidelen Kaufleute wollen mit dem Schritt die ihre Weiterentwicklung zum Familienverein unterstreichen. „Wir wollen Kinder und Jugendliche frühzeitig an die Tradition den Karnevals heranführen – und damit eine Grundlage für die Zukunft des Vereins bilden“, erklärt Heinz Günter Kruse, der Vorsitzende der Fidelen Kaufleute. Sitzungspräsident Hans Dieter Schmallenbach freut sich darauf, erstmals auch den Nachwuchs im Saal begrüßen zu dürfen: Die Plätze in der letzten Reihe wurden für die Kinder reserviert.

Das Kölner Festkomitee von 1823 e.V. sieht die Aufnahme von Frauen übrigens nicht als Kulturbruch. „Der Kölner Karneval ist seit 2015 immatrielles Kulturerbe“, sagt Sprecher Michael Kramp. „Der Status verpflichtet uns, die Tradition zu bewahren, sie aber überdies zeitgemäß weiter zu entwickeln. Die Aufnahme von Frauen den Elferrat ist ein Modernisierungsprozess, den wir ausdrücklich befürworten. Bei der Gründung des Festkomitees im Jahr 1823 war der Karneval noch weitgehend Männersache. Heute kann zum Glück jeder Mann und jede Frau mitfeiern – der Karneval ist längst für alle offen“, so Kramp.

Text frei zur Verwendung. Fotos von Ulla Baustian-Walter stehen zum Download bereit. Kontakt: Gerhard Voogt 0171 55 45 679

 

Senatsabend 2018 – Die FK-Familie feiert neue Senatoren, Elferräte, treue Mitglieder und einen wunderbaren kölschen Abend.

Senatsabend 2018 – Die FK-Familie feiert neue Senatoren, Elferräte, treue Mitglieder und einen wunderbaren kölschen Abend.

Im ehrwürdigen „Sachsenturm“ inmitten der mittelalterlichen Stadtmauern fanden sich die Fidelen Kaufleute am 19. Januar 2018 im stilvollen Turmsaal zum jährlichen Senatsabend ein. Der Senatsabend ist der Abend, an dem neue Mitglieder (Senatorinnen und Senatoren) in die Gesellschaft eingeführt und verdiente Mitglieder geehrt werden.

Bei traditionell uriger und familiärer Stimmung begrüßten Präsident Hans-Dieter und Senatspräsident Johannes die Gäste herzlich. Die weiteste Anreise hatte Arnold Kuiper (19), der 15 Kilometer von Colombo (Sri Lanka) wohnt. Er studiert zusammen mit unserem Senator Gereon, dem Enkel von Isolde (Senatorin), Politikwissenschaft in Den Haag. Arnold zeigte sich sichtlich angetan: „Great Evening. Alaaf!“

Herzlich Willkommen, waren auch die Vertreter der befreundeten Gesellschaften. Anschließend wurde dem leiblichen Wohl zugesprochen. Es hat wieder wunderbar und ganz vorzüglich geschmeckt! Danke lieber Mo (Gasthaus Jan von Werth) und Danke lieber Günter Falko (Falko´s Getränkegroßhandel und Veranstaltungsservice) für den wieder großzügigen Einsatz.

Ein hochkarätiges Rahmenprogramm hatte Literat Bertram organisiert und präsentierte die Band F!ASKO, die ganz im Gegenteil zum Duden (großer Misserfolg) eine aufstrebende Band im Kölner Geschehen ist. Das Repertoire der Band um Daniel Müller reicht von melodischen Songs als echte Trostspender und Mutmacher bis zu Stücken, die einfach nur zum Mitfeiern einladen.

Wer dachte, als Justizvollzugsbeamter hätte man nichts zu lachen, der hat noch nicht den kölschen Beamten Ralf Knoblich aus Köln-Ossendorf kennen gelernt. Begeistert lauschten die Gäste dem Redner, der sich als „Dä Knubbelisch vum Klingelpötz“ dem Kölner Karneval verschrieben hat.

Ehrenmitglied Ludwig Sebus ließ es sich nicht nehmen, ein paar Anekdoten aus früheren Karnevalszeiten zum Besten zu geben. Tosender Applaus galt ihm und Präsident Hans-Dieter Schmallenbach für seine gekonnten gesanglichen Einlagen.

Stimmungsvoll rundete ein Auftritt der K.G. Heimat 1919 Dürscheven e.V. mit dem Dreigestirn (Prinz Clarissa Huthmacher, Jungfrau Sarah Huthmacher und Bauer Bianca Bode) sowie dem Tambour- und Fanfarencorps  den Senatsabend triumphal ab.

Ich verbleibe mit Fidelem Gruß

Euer Jo Dworschak
Senatspräsident

Bilder (C) by Th. Krämer